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Katzenbaby Katzen Katzenkrankheit Bei Verhaltensproblem von Katzen wird nur selten der Fachmann geholt...


Katzen Anzeigen: Sie mobben sich, bis Blut fließt und der Unterlegene nur noch unter dem Schrank sitzt: Aber wenn das Zusammenleben der Stubentiger nicht gut funktioniert, suchen Halter nur ganz selten professionelle Hilfe.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Tierpsychologen „Vierpfotenprofis“. An der Umfrage zum Zusammenleben von mehreren Katzen im Haushalt haben 235 Menschen und 737 Katzen teilgenommen.

Viele Katzenhalter beschreiben, dass das Zusammenleben ihrer Katzen nach kurzer Zusammenführung nun harmonisch verläuft. Aber rund ein Drittel räu-men auch gravierende Probleme bei der Vergesellschaftung und im Zusam-menleben der Stubentiger ein. Die Katzen Probleme reichen von Aggression über Angst bis Unsauberkeit.

Dabei möchten viele Menschen gerne mehrere Katzen halten – denn die Tiere stehen im Ruf, sauber, unauffällig und leicht in der Wohnung zu halten zu sein. „Aber Katzen sind ihrer Natur nach eher Einzelgänger mit gewissen geselligen Neigungen“, sind die Vierpfotenprofis Marita Römer und Gabriele Müller überzeugt. Längst nicht immer kann jede Katze mit einer anderen
friedlich zusammenleben.

Kommt es zum Stress, dann versuchen sich die Katzenmenschen in Selbsthilfe: Sie wenden sich zuerst an andere Katzenhalter, häufig in Internetforen. Auch stark gefragt ist der Einsatz von Bachblüten. Erst weit abgeschlagen rangieren die Fachleute wie Tierärzte, Tierpsychologen und Tierheilpraktiker.

„Wir sehen diese Entwicklung mit einigem Bedenken“, kommentiert Vierpfotenprofi und Tierpsychologin Marita Römer. „Denn aus Sicht der Verhaltensforschung ist Verhalten angeboren, erworben, erlernt, oder hat organische Ursachen.“ Bei schweren Aggressionen können Bachblüten, deren Wirksamkeit wissenschaftlich umstritten ist, kaum helfen. Partnerin Gabriele Müller ergänzt: „Hier ist zuerst eine genaue Untersuchung der Ursachen nötig und dann eine genau abgestimmte Verhaltenstherapie. Nur Patentrezepte gibt es keine, denn jedes Problem ist so individuell wie die Katze.“

Dabei agieren die Tierhalter ansonsten sehr verantwortungsbewusst: Sie lassen ihre Katze kastrieren und sorgen für eine verträgliche Größe der Katzenpopula-tion. Sie vergesellschaften überwiegend Katzen gleichen Alters und geben sich viel Mühe, den Katzen ein gutes Zusammensein zu ermöglichen.

Nur äußerst selten geben Katzenhalter die Katze wieder ab, weil sie sich nicht integriert. Dabei haben
die meisten Katzen eine unklare, dem Vorbesitzer nicht bekannte Vorgeschichte, weil sie ausgesetzt
und zugelaufen sind oder vom Tierschutz vermittelt wurden. „Negative Erlebnisse prägen eine Katze oft
ein Leben lang“, wissen die beiden Vierpfotenprofis. „Um so wichtiger ist es, den auslösenden Ursachen auf den Grund zu gehen.“

Die wichtigsten Ratschläge zum Zusammenleben von mehreren Katzen:

• Achten Sie auf einen ähnlichen Charakter.
  Zu einer dominanten Katze passt schlecht ein unterwürfiges Tier.
• Vergesellschaften Sie möglichst Katzen welche sich im gleichen Alter befinden.
  Einer ruhebedürftigen Seniorin ein quirliges Jungtier vorzusetzen, kann zu Konflikten führen.
• Bieten Sie jeder Katze im Haushalt genügend Rückzugsmöglichkeiten, wo sie ungestört sein kann.
• Jedes Tier sollte seine eigene Futterschüssel, seinen eigenen Schlafplatz und seine eigene Toilette
  haben. Günstiger ist es, eine Toilette mehr aufzustellen, als Katzen im Haushalt leben.
• Sollten Katzen nur in der Wohnung gehalten werden, benötigen Sie viele Spielmöglichkeiten
  sowie viele Kratzmöglichkeiten, um ihre natürlichen Bedürfnisse auszuleben.


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Katzenbaby Katzen Katzenkrankheit Pulleralarm Katzenkrankheit – Hilfe, meine Katze pinkelt in die Wohnung!


Nahezu 10% der Katzen haben eine für den Besitzer äußerst unangenehme Angewohnheit: Sie urinieren an bestimmte Stellen im eigenen Haushalt - nicht nur ab und an sondern regelmäßig. Langfristig führt das zu extremer Geruchs-belästigung, selbst wenn die Katzen-Lache jedes Mal gründlich entfernt wird.

Um das Übel in den Griff zu bekommen, muss Ursachenforschung betrieben werden. Im einfachsten Fall handelt es sich um einen unkastrierten Kater, der sein Revier abgrenzen möchte. Nach Entfernung der Keimdrüsen unterlässt er in 95 Prozent der Fälle das Markieren. Doch so einfach kann man das Problem nur selten meistern.

Frau Dr. Tina Kugler, Tierärztin beim Deutschen Tierhilfswerk e.V., rät in erster Instanz grundsätzlich abzuklären, inwieweit das Tier ein organisches oder ein psychisches Problem hat. Durch die Körperhaltung beim Harnabsatz, könne beides voneinander abgegrenzt werden.

Körperlich kranke Tiere gehen in die Hocke und versuchen häufig den Ort be-treffend völlig wahllos zu pieseln. Markiert jedoch die Katze, zeigt der Schwanz senkrecht in die Höhe und zittert. Der Urinstrahl wird dann waagrecht nach hinten gespritzt und bestimmte Stellen z.B. die Betten werden bevorzugt.
In letzterem Fall stimmt etwas mit der Seele des Vierbeiners nicht.


Alle körperlichen Erkrankungen müssen vom Tierarzt behandelt werden. Bei Verhaltensstörungen ist aber zusätzlich der Besitzer gefragt. Änderungen der Lebensumstände einer Katze, wie neue Möblierung oder ein hinzugezogener Lebensgefährte von Frauchen können zu Markierverhalten führen. Auch bei in Gruppen gehaltenen Katzen tritt dieses Phänomen häufig auf. Am aussichts-reichsten ist, die alte Situation wieder herzustellen.

Wenn dies wie im Fall des eingezogenen Partners nicht möglich ist, kann versucht werden, an den betroffen Stellen ein paar Brocken Trockenfutter auszulegen. Somit speichert die Katze den Platz psychisch als Futterplatz ab. Milde Bestrafung, wie in die Hände klatschen, zeitgleich zum Markierverhalten kann helfen. Körperliche Züchtigung dagegen verschlimmert das Problem.

Häufig betroffene Stellen können mit einer Plastikplane abgedeckt werden, das hält die Katze ab. Pheromonhaltige Sprays sollen das Tier positiv stimulieren & somit „gut drauf zu bringen“. Wenn alle verhaltenstherapeutischen Maßnahmen nicht greifen - können Medikamente zum Einsatz kommen. Hierbei handelt es sich meist um für den Menschen entwickelte Antidepressiva oder angstlösende Präparate. In Absprache mit dem Haustierarzt könnten sie auch Katzen verab-reicht werden. Zu diesen Psychopharmaka sollte aber erst als Ultima Ratio gegriffen werden.




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Katzenpflege Katzenfutter Katzennahrung Katzenpflege - Fundtier – Mitnahme kann Diebstahl sein!


Fundtier? DEUTSCHES TIERHILFSWERK warnt: Mitnahme kann Diebstahl sein! Wer eine herrenlose Katze findet, darf das Tier nicht einfach behalten. Die „Streuner“ müssen beim Fundbüro o. einer Polizeiwache abgegeben werden. Von dort aus werden sie in die Tiersammelstelle gebracht. Diese ist meist beim örtlichen Tierheim angesiedelt.

Es ist lobenswert, wenn sich Tierfreunde um scheinbar herrenlose Katzen kümmern. Aber es sollten einige Punkte beachtet werden, um sicherzustellen, dass man durch die „Adoption“ einer Katze keinen bereits vorhanden Besitzer unglücklicht macht. „Wenn man eine vermeintlich herrenlose Katze einfach mitnimmt und behält, erfüllt dies den Tatbestand eines Diebstahls“, warnt Judith Schmalzl.

Wer eine freilaufende Katze beobachtet, muss es nicht unbedingt mit einem armen „Findelkind“ zu tun haben. Eine Katze, die wohlgenährt ist und ein glänzendes Fell hat, ist in vielen Fällen ein so genannter „Freigänger“. „Ein verwahrloste Katze mit struppigem Fell dagegen ist mit Wahrscheinlichkeit herrenlos, hier ist Handeln unbedingt geboten“, so Judith Schmalzl vom DEUTSCHEN TIERHILFSWERK (DTHW) e.V.

Nach einer aktuellen Schätzung leben ca. 1,7 Millionen verwilderte Katzen auf Deutschlands Straßen.

„Mit Hilfe der neun DTHW-Katzenforen, welche u.a. in Berlin, Köln, Hamm und Stralsund tätig sind, konnte erstmals die Anzahl der „Straßen-Katzen“ geschätzt werden“, so Judith Schmalzl vom TIERHILFSWERK.

„Straßen –“ oder auch „Streuner-Katzen“ werden verwilderte Hauskatzen genannt, die keinen Besitzer und kein Zuhause haben. Sie ernähren sich überwiegend von herumliegenden Abfällen oder von selbsterlegten Kleintieren. Primär leben diese obdachlosen Katzen in Großstätten, so leben in Berlin schätzungsweise bis zu 100.000 und in Köln bis zu 40.000 „Streuner-Katzen“.

In der bundesweiten „aktion kitty“ versorgt das DEUTSCHE TIERHILFSWERK mehrere Tausend „Straßen-Katzen“. Neben dem täglichen Füttern steht die Kastration im Mittelpunkt der Aktion. „Ein unkastriertes Katzenpärchen kann theoretisch in zehn Jahren eine Nachkommenskette von über 80 Millionen Tieren initiieren“ so Judith Schmalzl.


Katzenkrankheit Katzenpflege Katzenkrankheit - Zecken sind jetzt für Mensch und Katze besonders gefährlich!


Katzenhalter sollten jetzt an Zeckenprophylaxe denken. Durch Spot on-Präparate und spezielle Katzen-Halsbänder können die Parasiten vertrieben werden. Bedingt durch den erwarteten feuchten Sommer sind diesen Herbst auch noch besonders viele der unangenehmen Exemplare zu erwarten.

Frau Dr. Tina Kugler, Veterinärin beim DEUTSCHEN TIERHILFSWERK e.V. erläutert die Gefahrensituation: "Herbstzecken tragen eine höhere Anzahl Krankheitserreger in sich als Frühjahrszecken. Zu Beginn des Jahres sind zwar insgesamt mehr Einzeltiere, aber vor allem jüngere Entwicklungsstadien der Zecken aktiv. Zu diesem Zeitpunkt haben sie noch kaum Kontakt zu Wirttieren gehabt. Demzufolge ist die Wahrschein-lichkeit geringer, dass sie Krankheitserreger aufgenommen haben und an Katzen übertragen können.

Anders sieht die Situation im Herbst aus. Die mittlerweile älteren Zecken haben nun bereits einen oder mehrere Bisskontakte hinter sich. Damit steigt das Risiko, dass über die Zecke gefährliche Erreger wie die der Borreliose-Erkrankung an die Katze übertragen werden."

Entdeckt der Katzenhalter eine Zecke an sich oder seiner Katze, sollte diese sofort entfernt werden.
Je länger der Lästling saugt, umso größer die Gefahr einer Infektion. Durch vorsichtiges Herausdrehen ohne Zug gleich welcher Richtung gelingt das Abnehmen meist.

Im Unterschied zur Katze kann der Katzenbesitzer bei sich selbst eine drohende Borreliose-Infektion frühzeitig erkennen: Bildet sich um die Bissstelle des Parasiten ein roter Ring, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. In Endemiegebieten können sich Menschen gegen FSME impfen lassen, für Katzen existiert ein Borreliose-Impfstoff. Ob die Impfung für Mensch und Katze jeweils sinnvoll ist, muss im Einzellfall mit dem Arzt bzw. dem Tierarzt erörtert werden.


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Katzenkrankheit Katzenpflege Katzenkrankheit - Nach Urlaubsreisen sollten Katzen zum Tierarzt!


In vielen Reiseländern lauern Krankheitserreger, die Vierbeinern das Leben kosten können. Deshalb sollten Katzenhalter nach den Ferien ihre Katzen untersuchen lassen.

Vor allem im Mittelmeerraum kursieren Infektionskrankheiten, die für Katzen äußerst gefährlich sind. Übertragen werden diese Erkrankungen vornehmlich durch Insekten wie Sandmücken und Zecken. Die Krankheitsanzeichen sind zunächst unspezifisch. Abgeschlagenheit, Fieber und Fressunlust können erste Hinweise auf eine Ansteckung geben.

Frau Dr. Tina Kugler, Veterinärin beim DEUTSCHEN TIERHILFSWERK e.V. erklärt: „Bei einigen dieser so genannten Reisekrankheiten treten die Symptome lange nach der Infektion auf. In frühen Stadien sind diese Erkrankungen meist noch beherrschbar. Wird die Diagnose dahingegen gestellt, wenn schon Krankheitsanzeichen offensichtlich sind, wird die Behandlung viel schwieriger.

Daher sollten Katzen, welche mit ins Ausland gereist sind, nach der Rückkehr untersucht werden. Der optimale Zeitpunkt ist etwa sechs Wochen nach der Heimreise. Vorher sind die Erreger unter Umständen noch gar nicht nachweisbar.

Durch die Untersuchung kann eine potentielle Infektion früh erkannt und somit auch erfolgreich therapiert werden. Durch geeignete Prophylaxemaßnahmen, die vor allem die Insekten als Träger dieser Krankheiten von Katzen fern halten, kann das Risiko einer Ansteckung minimiert werden, einhundertprozentiger Schutz ist jedoch nicht möglich. Daher empfiehlt das TIERHILFSWERK jedem Katzenbesitzer vor einer Reise genau abzuwägen, ob man der Katze dieser Gefahr aussetzt oder sie besser in guter Obhut zuhause lässt.

Katzen können keine „Menschen-Grippe“ bekommen!

Immer wieder mal wird Deutschland von einer Grippewelle erfasst und Katzenliebhaber fürchten, auch ihre Katze könne erkranken. Diese Sorge ist weitgehend unbegründet. Grippeerreger sind Viren. Diese sind sehr wirtspezifisch. In der Regel befallen sie entweder Mensch oder Katze.

Dr. Tina Kugler, Tierärztin des DEUTSCHEN TIERHILFSWERKS E.V. erläutert: „Es gibt Krankheiten, die vom Menschen auf Tiere oder auch umgekehrt übertragbar sind, so genannte Zoonosen. Der grippale Infekt des Menschen gehört jedoch nicht dazu. Wenn ein Katzenhalter an einer Grippe erkrankt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass er seinen Vierbeiner ansteckt. Sollte eine Katze zeitgleich erkranken, hat sie sich den Infekt von einem Artgenossen geholt. Bei Anzeichen einer Erkrankung muss die Katze zum Tierarzt. Hausmittel sollten bei Katzen nicht angewendet werden. So können zum Beispiel bereits wenige Tropfen Teebaumöl für eine Katze tödlich sein.“

Aber, feuchte Witterungsverhältnisse kann auch bei Katzen zu Atemwegserkrankungen führen. Bleibt das Fell über mehrere Stunden feucht und kommt dann womöglich Zug hinzu, sind Katzen deutlich anfälliger für Infektionskrankheiten. So treten auch bei ihnen während der kalten Jahreszeit Husten, Schnupfen und Fieber auf. Die ersten Symptome sind dann Mattigkeit und Appetitmangel.

Dem kann aber vorgebeugt werden: Lange Herbstspaziergänge fördern die Abwehrkräfte. Nach jedem Aufenthalt in der Nässe sollte der Besitzer, das Haarkleid der Katze, trocken rubbeln. Beim Auftreten von Erkältungsanzeichen ist der Gang zum Tierarzt angezeigt. Auch Katzen können Lungenkrankheiten ent-wickeln, wenn nicht rechtzeitig behandelt wird, sogar chronisch. In diesem Zusammenhang erinnert Frau
Dr. Tina Kugler vom DEUTSCHEN TIERHILFSWERK E.V. daran: Die jährliche Impfung der Katze sollte auf keinen Fall versäumt werden! Sie schützt vor den wichtigsten ansteckenden Krankheiten.

Bei dieser Gelegenheit untersucht der Tierarzt das Tier außerdem gründlich und bemerkt unter Umständen Erkrankungen, die dem Katzenbesitzer bis dahin nicht aufgefallen sind.

Zahnschmerzen beim Stubentiger - Tipps zur Zahnpflege bei Katzen!

Nahezu jede zweite Katze entwickelt im Laufe ihres Lebens Zahnprobleme. Wie beim Menschen bildet sich zunächst der Zahnbelag - auch Plaque genannt. Darin befinden sich Unmengen von Bakterien. Sie sind für den unangenehmen Mundgeruch verantwortlich, erstes mögliches Alarmzeichen für eine Zahnerkrankung. Nach und nach setzt die Mineralisierung dieses Belages ein. Zahnstein entwickelt sich, meist an der Außenseite der Fang- und Backenzähne.

Dr. Tina Kugler, Tierärztin beim DEUTSCHEN TIERHILFSWERK E.V.: „Das Zahnfleisch ist leicht geschwollen, und am Übergang zum Zahn ist ein dunkelroter Saum zu erkennen. Diese Veränderungen sind zunächst für die Katze noch nicht so schmerzhaft. Doch der Tierhalter sollte spätestens jetzt einschreiten.“ Die Entzündungen verschlimmern sich, es bilden sich tiefe Taschen um die Zahnhälse. Futterreste und
somit Bakterien können sich noch besser ansiedeln.

Ein Teufelskreis entsteht. Es entwickelt sich Parodontose. Die Zähne lockern sich, fallen bisweilen sogar aus. Außerdem leiden die Tiere an chronischen Schmerzen. Im Weiteren kommt es zur Ausbildung der klassischen „FORL“ (Feline Odontclastic Resorptive Lesions), einer Zerstörung der Zähne. Die Zähne sind nach einiger Zeit irreparabel geschädigt. Heutzutage können auch bei Tieren Zähne überkront und Wurzeln behandelt werden. Bei späterem Einschreiten ist das Ziehen des Zahnes der letzte Ausweg.

Zahnpflege für die Katze:

„Am besten lassen Sie bei der jährlichen Impfung einen Zahncheck durch den Tierarzt durchführen. Hat sich bereits Zahnstein gebildet, kann er unter einer relativ ungefährlichen Kurznarkose die Zubildungen entfernen und im Anschluss die Zähne polieren. Auf den glatten Flächen können sich später kaum neue Plaques bilden, und somit ist man vor den schmerzhaften FORL gefeit“, rät die DTHW- Tierärztin Dr. Tina Kugler.

Zusätzlich kann der Katzenhalter mit einfachen Utensilien, wie Zahnpasta- und bürste sowie etwas Geduld vorbeugen. Spezielle Zahncremes mit Fisch- und Geflügelgeschmack nehmen die meisten Samtpfoten gut an. Als Alternative eignen sich Kausticks, die die Zahnsteinbildung zumindest hemmen.

Flohbekämpfung an „allen Fronten“ - Wenn Katzen Flöhe plagen, lassen Sie Katzen nicht leiden!

Ist eine Katze von Flöhen befallen, reicht es nicht aus, die Katze mit einem „Spot-on-Präparat“ zu behandeln. Die Tierärztin Dr. Tina Kugler, weist daraufhin: Nur etwa ein Prozent aller Parasiten lebt auf dem Wirtstier, der Rest verteilt sich auf die Umgebung. Die verschiedenen Entwicklungsstadien der Katzen Flöhe sind immer auch rund um den Lebensraum der Katze nachweisbar.

Deshalb muss der Besitzer alle Schlaf- und Ruheplätze der Katze gründlich reinigen, vorhandene Bezüge sollten gewaschen werden. Die Bodenreinigung betreffend, reicht Staubsaugen allein nicht aus. Je länger die Fasern der Teppiche sind, umso besser kann sich der Parasit darin halten. Um den Lästling letztendlich erfolgreich zu bekämpfen, wird häufig der Einsatz eines Umgebungssprays zusätzlich zur Behandlung der Katze unumgänglich. Das Spray kann beim Tierarzt oder im Zoofachhandel erworben werden.

Flohbekämpfung ist auch Tierschutz. Der Flohbefall ist äußerst unangenehm für die Katze. Dr. Kugler macht deutlich: „Ein Großteil unserer Katzen reagiert auf den Flohspeichel allergisch, was zu heftigem Juckreiz beim betroffenen Tier führt. Deshalb sollte der Tierbesitzer sofort eingreifen, wenn Flohbefall vermutet wird.“

Der Nachweis ist im übrigen simpel und für den Tierbesitzer zu Hause durchführbar: Auf ein angefeuchtetes Küchentuch bürstet man das Fell mit einem feinen Kamm aus. Verdächtig sind schwarzbraune Krümel. Sie könnten Flohkotbestandteile sein. Wenn sich nach kurzer Zeit braunrote Ringe um die eingeweichten Brösel bilden, ist der Nachweis so gut wie erbracht.

Ein Besuch beim Tierarzt könnte die Diagnose bestätigen und das große Desinfizieren kann losgehen. Zu guter Letzt sollten die Katze entwurmt werden. Flöhe sind, was weithin unbekannt ist, auch Überträger des Katzen Bandwurm.

Schon geringe Mengen Schokolade können für die Katze tödlich sein!

Geben Sie Ihrer Katze keine Schokolade! Auch nicht als gut gemeintes Leckerli in der Zeit vor Weihnachten, in der Zweibeiner gerne häufiger zu Schokolade greifen.


Hauptbestandteil der Schokolade ist Kakao. Dieser enthält Theobromin, ein für Katzen giftiger Stoff. Theobromin wirkt beim Menschen ähnlich aufputschend wie das bekannte Koffein. Im Gegensatz zum Menschen können Katzen den Stoff jedoch nur sehr langsam abbauen, da sie nicht über die geeigneten Enzyme und somit Stoffwechselwege verfügen.

100 mg/ pro kg Körpergewicht können für die Katze bereits tödlich sein. Oder bildlich ausgedrückt:
Nur eine Tafel Schokolade kann eine Katze töten! Bei Kuvertüre oder Blockschokolade, die gerne für Kuchenglasuren verwendet werden, reichen schon 60 g.

Typische Symptome einer Theobrominvergiftung sind: Übelkeit, Erbrechen, Nervosität, Ruhelosigkeit und Herzrasen. Falls solche Anzeichen bei Ihrer Katze auftreten, muss sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.


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Erstmals seit Ausbruch der Vogelgrippe wurde das gefährliche Virus H5N1 jetzt in Europa bei einem Säugetier gefunden: Eine tote Katze von der Insel Rügen war mit dem Erreger infiziert. Sie wurde in der Nähe der Wittower Fähre entdeckt; bereits vor zwei Wochen wurden hier erstmals bei verendeten Wild-Vögel der Virus H5N1 entdeckt.

Dass Katzen sich infizieren können, wenn sie infizierte Vögel fressen, ist seit längerem aus Asien bekannt, sagte Thomas Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts für Tiergesundheit auf d. Ostseeinsel. Eine Ansteckung von Menschen durch infizierte Tiere sei aber bisher noch nicht nachgewiesen worden. Nach Angaben des Instituts starben in den vergangenen Jahren in Asien mehrere Großkatzen in Zoos, die mit infiziertem Geflügel gefüttert worden waren.

Auch Hauskatzen erwiesen sich als empfänglich für den Erreger. Zur Zeit wird noch untersucht, ob es sich bei dem gefundenen Virus um den aggressiven Asia-Stamm handelt, an welchen schon Menschen in Asien erkrankten und starben. Katzentierhalter in Vogelgrippe-Sperrbezirken werden vom Bundeslandwirtschafts-ministerium zu besonderen Schutzmaßnahmen aufgerufen.

Die Katzen sind jetzt besser im Haus aufgehoben.

Katzen sollten in und um Schutzzonen zu Hause gelassen werden, sagte Ministeriumssprecherin Ulrike Hinrichs. Ein enger Kontakt mit den Tieren sollte vermieden werden. Über die aus dem Fund entstehenden Konsequenzen berät nun der Nationale Krisenstab „Tierseuchenbekämpfung“. Die Vogelgrippe greift nun immer weiter um sich: sie erreichte bereits Bayern und damit das fünfte Bundesland. Schweden meldete als neunter Staat der Europäischen Union ebenfalls Vogelgrippefälle. Bei Wildvögeln in Brandenburg und am Bodensee wurde der hochansteckende H5N1 / Asia-Stamm bereits bestätigt.

Allein in Mecklenburg-Vorpommern wurden bis jetzt 121 Vogelgrippefälle gezählt, bundesweit waren es etwa 130. Seit Dezember 2003 wurden laut WHO weltweit 173 Infektionen bei Menschen bekannt, wovon 93 Patienten starben.

Angesichts des ersten Falls von Vogelgrippe bei einer Katze hat der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. Katzenhalter aufgefordert, ihre Katzen vorübergehend nicht freilaufen zu lassen. Wie der überregionale Tierschutzverein mitteilte, gilt diese Vorsichtsmassnahme besonders im Bereich von Schutz- und Über-wachungszonen. Auch in anderen Gebieten kann diese Vorsichtsmassnahme nichts schaden...

Ein Problem stellen nach Ansicht des Tierschutzvereins auch die zahlreichen streunenden Katzen dar. Sie sind kaum zu kontrollieren und – da sie an die Freiheit gewöhnt sind – auch nur sehr schwer einzufangen.

Der überregionale Tierschutzverein unterhält zwei eigene Tierheime und unterstützt mehr als vierzig Tierschutzvereine und Tierheime in ganz Deutschland. Nachdem in einem Tierheim in Österreich nach Ausbruch der Vogelgrippe - abgegebene infizierte Wasservögel hatten das Virus eingeschleppt - die untergebrachten Vögel getötet werden mussten, gelten auch in Tierheimen in Deutschland erhöhte Vorsichtsmassnahmen. In grossen Tierheimen wurden vorsorglich Quarantänestationen eingerichtet.

Der Ausbruch der Krankheit bei Katzen stellt nun auch für Tierheime eine Herausforderung dar, da ankommende Katzen nun auch wegen des Vogelgrippe-Verdachtes vorerst in Quarantäne müssen. Es besteht zwar kein Grund zur Panik, doch sollte jetzt besonders auf Auffälligkeiten geachtet werden... Hobby Tiere Katze Katzen Katzenbabys Haustier Tier Anzeigen - Katzenbedarf Katzenzubehör Katzenartikel Katzenpflege Katzenfutter Katzennahrung Katzenbaum Katzentoilette Katzenklo Junge Baby Kinder Katzen Versicherung Katzenversicherung Katzenkrankheit Katzenhaftpflicht