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Business Angebot - Fördermittel Staatliche Förderung Überbrückungsgeld Einstiegsgeld Selbständigkeit
Business Beratung zum Thema Selbständigkeit - finden statt suchen!
Im Business die Beratung zum Thema Existenzgründung zu finden ist nicht einfach und um dies zu ändern,
haben wir den Business Ratgeber ins Leben gerufen. Im Ratgeber "Business" finden Sie Informationen zum Beispiel v. der Agentur für
Arbeit zum Thema - Existenzgründer Förderung Zuschüsse Selbständigkeit sowie Existenzgründung Kredit & Dahrlehen.
Die Welt des Existenzgründer Überbrückungsgeld ist nur einen Mausklick weit entfernt...
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Deutschland ist „Weltmeister der Ideen"
Deutsche Topmanager produzieren 1018 Geschäftsideen in 10 Minuten...
Ein Weltrekord der besonderen Art ist 150 Top-Managern aus der Medien- und Entertainmentindustrie gelungen:
Innerhalb von 10 Minuten entwickelten sie mehr als 1000 Geschäftsideen für neue Produkte und Dienstleistungen. Die Medienmanager
waren Teilnehmer des Kongresses forward2business, auf dem Geschäftsmodelle der Zukunft entworfen wurden.
Damit ist das „Land der Ideen" während der Fußballweltmeisterschaft bereits vorzeitig zum „Geschäftsideen-Weltmeister" geworden.
Dieser Weltrekord zeigt, wie einfach es sein kann, eine neue Idee zu ent-wickeln, wenn richtige Kreativtechniken angewendet
werden," sagt Jens-Uwe Meyer, Geschäftsführer der IDEEOLOGEN, der den Weltrekord plante und leitete. Die Ideen wurden mit
einer Methode entwickelt, die sich „Problemorientiertes Denken" nennt und die sich besonders gut eignet, um neue Produkte
und Dienstleistungen zu entwickeln. „Im Bereich der Ideenfindung gilt es, die Methode dem Problem anzupassen, nicht
umgekehrt," sagt Jens-Uwe Meyer.
Unter den neuen Geschäftsideen sind potentielle Kassenschlager wie das Senioren-Handy, das Blutdruck und gesundheitliches
Befinden misst, GPS-Armbanduhren, welche Kindern einen Weg nach Hause weisen, Online-Multiplaygames für die künftige Generation
der ‚junggebliebenen Rentner', Text2Song-Funktionalitäten für Jugendliche, die Superstars werden möchten, aber nicht singen
können, T-Shirts mit eingebautem EKG, Brillen, die das Signal des Körpernetzes anderer Personen speichern und so ihre
Wiedererkennung erleichtern, GPS-Chips in Geldbörsen, die Geschäftsidee einer Hologramm-Brille, die Schülern beim
Abschreiben in Klausuren hilft und viele mehr.
„Diese Ideen klingen zunächst verrückt," sagt Jens-Uwe Meyer, der drei Podien bei forward2business leitete. „Doch wir haben
auf dem Zukunftskongress erlebt, dass viele Ideen, die vor zwei bis drei Jahren undenkbar erschienen, jetzt be-reits Realität
sind." Die wohl kurioseste, aber erfolgreiche Geschäftsidee, ist die der Firma Anshe Chung Studios. Das Unternehmen hat neue
Jobs geschaffen und beschäftigt jetzt
20 Mitarbeiter damit, in virtuellen Communities virtuelle Immobilien zu entwickeln und diese für echtes Geld an Spieler zu
verkaufen. Manche lukrative Geschäftsidee muss verrückt sein, um Erfolg zu haben.
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DIE IDEEOLOGEN sind Deutschlands erste Beratungsfirma für unternehmerische Kreativität. Das Unternehmen hat sich zum Ziel
gesetzt, kreatives Denken in deutschen Unternehmen zu etablieren.
„Wenn Deutschland wirklich das ‚Land der Ideen’ sein will, müssen wir beginnen, uns ernsthaft damit auseinander zu setzen,
wie eine Idee entstehen,“ sagt Geschäftsführer Jens-Uwe Meyer. „Unternehmen wie google zeigen, wie erfolgreich
Unternehmen sein können, die in der Lage sind, gute Geschäftsideen wie am Fließband zu produzieren.“
In den USA beschäftigen sich renommierte Management-Vordenker mit der Frage, wie Unternehmen eine neue Geschäftsidee entwickeln können.
In Deutschland gilt Kreativität nach wie vor als Spielwiese. Ein Grund, warum deutsche Unternehmen ihr Ideenpotential
nicht einmal ansatzweise ausschöpfen.
„Eine erfolgreiche Geschäftsidee Idee ist kein Zufall,“ sagt Meyer. „Erfolgreiche Unternehmen müssen kreative Prozesse lenken und verschiedene
Formen von Kreativität an den richtigen Stellen ihrer Wertschöpfungskette einsetzen.“
Geschäftsführer Jens-Uwe Meyer war zuvor Programmdirektor des landesweiten Radiosenders ANTENNE THÜRINGEN und USA-Studioleiter
von Pro Sieben. Zwei seiner kreativen Ideen wurden mit Hörfunkpreisen ausgezeichnet. Er hat einen Master of Business and
Administration (MBA). Vor zwei Jahren erschien sein erstes Fachbuch zum Thema.
Jens-Uwe Meyer. Mobiltelefon: 0178-888-7833. Mail: meyer@ideeologen.de
Volker Stößel. Mobiltelefon : 0171-974-5396. Mail: volker.stoessel@forward2business.com
Ist Ihr Unternehmen reif für Venture Capital?
Venture Capital Check – schnell, kostenlos und anonym...
Mit Hilfe der Finanzsoftware
Venture Capital Check, einer graphischen Online Finanzsoftware, können Unternehmen ab sofort, schnell, kostenlos und anonym prüfen,
inwieweit ihr Unternehmen die wesentlichen Voraussetzungen für den Erhalt von Venture Capital erfüllt.
Zahlreiche Studien beweisen, dass der Wille zur Existenzgründung in Deutschland trotz allgemeiner Wirtschaftsflaute
ungebrochen ist. Allerdings stehen die angehenden Existenzgründer meist vor ein und demselben Problem: Ihnen fehlt das Geld für
die Umsetzung der innovativen Geschäftsideen. Die Suche nach dem geeigneten Existenz Zuschuss führt oftmals zu privaten Venture Capital-Unternehmen.
Doch die meisten Anträge junger Gründer werden schon deshalb abgelehnt, weil sie nicht die grundsätz-lichen Voraussetzungen
für Venture Capital mitbringen. Aber wann sind junge Unternehmen überhaupt reif für diese Art der Kapitalbeschaffung?
Und welche Voraussetzungen sollten sie erfüllen?
Diese Fragen lassen sich mit Hilfe der Finanzsoftware "Venture Capital Check" beantworten...
Förderungen für Existenzgründer bleiben erhalten
Existenzgründer Fördermittel Nachfolger für die Ich- AG
Arbeitslosengeld II wird nicht gesenkt und die Ich- AG lebt, in geänderter Form, weiter. Wenn der Gründer dann noch die
richtige Branche wählt, hat er eine faire Chance. Die Zusammenarbeit in einer vernetzten Organisation, die den Gründer berät,
das Marketing abnimmt und andere Hilfen leistet, erhöhen die Erfolgschancen zusätzlich!
Arbeitslose, die sich selbstständig machen, sollen statt bislang drei Jahre maximal 15 Monate lang mit Fördermittel unterstützt werden.
Damit würden die bisherige Ich- AG-Förderung und das Überbrückungsgeld zusammengefasst. Arbeitslose sollen einen Rechtsanspruch
auf neun Monate Förderung erhalten. In dieser Zeit bekommen sie zusätzlich zum Arbeitslosen-geld eine Pauschale von monatlich
300 Euro. Nach Ablauf der Zeit entscheidet die Arbeitsagentur, ob die Gründung tragfähig ist. In diesem Fall erhalten die
Arbeitslosen für weitere sechs Monate immerhin noch die 300-Euro-Pauschale.
Die IHK’s begrüßen die Pläne, da dies eine Möglichkeit sei, den ersten Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen. Das
Bundesarbeitsministerium teilte zudem mit, dass das Arbeitslosengeld II nicht wie befürchtet gekürzt wird, sondern bei 345
Euro bleiben soll. Dies habe die Auswertung der statistischen Daten zur Lebenshaltung ergeben.
Die neue Geschäftsidee
Da auf dem Arbeitsmarkt kaum neue Jobs zu sehen sind, ist die Selbstständigkeit für viele die einzige Möglichkeit wieder
aktiv zu werden.
Eine neue Geschäftsidee muss her und die sollte auch stimmen, hier beginnen die ersten Überlegungen. Man wird zunächst
feststellen dass es schwierig ist eine Marktnische zu entdecken es gibt fast alles am Markt. Deshalb muss man sich zunächst
seiner eigenen Fähigkeiten versichern und diese in Übereinstim-mung mit dem geplanten Vorhaben bringen. Man benötigt entweder
eine neue schwierig zu findende Nische, eine neue Geschäftsidee der Wachstumsbranche oder man stellt sich auf Verdrängung ein. Es bleibt eigentlich nur
der lukrative Dienstleistungsbereich und hier, als eine Wachstumsbranche, die EDV. Dazu kommt dass eine Selbstständigkeit in diesem
Bereich, kaum Investitionen erfordert.
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Die beabsichtigte Existenzgründung muss den Leistungsträger überzeugen. Man sollte nachweisen können dass die neue Tätigkeit
genügend Erfolgsaussichten in sich birgt. Dazu kommt die eigene Persönlichkeit, die Ausbildung und weitere Positivmerkmale.
Das Ganze muss dann auch in Form eines Businessplans dokumentiert werden. Der Business Plan dient nicht nur der Überzeugung
dritter, er ist vor allem auch die unerlässliche Richtschnur für das eigene Unternehmen.
Die Förderungen bieten eine faire Chance um sich den Wunsch des „ eigenen Chefs“ zu erfüllen. Es darf aber kaum etwas schief
gehen auf dem Weg zum Erfolg, da die vorhandenen Mittel für Experimente nicht reichen. Man ist deshalb gut beraten das Rad
nicht neu zu erfinden und lieber geebnete Wege zu gehen.
Ein Beispiel ist hier das IT-Service-Net. Eine
bundesweite Vernetzung aus mehr als dreißig Beteiligten, die erfolgreich Computerservice für kleine und mittlere Unternehmen
erbringt. Geeignete Existenzgründer werden im Vorfeld beraten, es wird bei der Mittelbeantragung geholfen, ein Businessplan wird
gemeinsam erarbeitet. Bei einer so genannten Startschulung wird der neue Partner mit den Grundzügen der Selbstständigkeit
vertraut gemacht.
Das Netz integriert aber auch alleine operierende Servicetechniker, die schwer haben bei den heutigen Markterfordernissen.
Das Netz bietet Marketing, Serviceaufträge, gegenseitige Unterstützung und eine systemhausähnliche Identität. Damit haben
es die Partner leichter als ein Einzelgründer, die Erfolgschancen steigen erheblich.
Business News zum Thema - Ich-AG, Überbrückungsgeld und Einstiegsgeld
Neue Gründungsförderung: 90 Prozent Überbrückungsgeld, 10 Prozent Ich-AG
Wer hat sich bei der Neuregelung durchgesetzt - Union, SPD oder die Bundesagentur für Arbeit?
Der Einigung in der Koalition über die neue Gründungsförderung ging ein langer Streit zwischen den
Koalitionsparteien voraus. Dr. Andreas Lutz, Autor eines Standardwerks zu Ich-AG und zum Thema Überbrückungsgeld sowie Betreiber der auf
diese Themen spezialisierten Seite ueberbrueckungsgeld.de hat analysiert, welche Partei sich bei der neuen Gründungsförderung durchgesetzt hat:
Rechtsanspruch:
Dies war der Hauptstreitpunkt zwischen SPD und Union. Letztere wollte ebenso wie die Bundes Agentur für Arbeit den von der SPD
eingeführten Rechtsanspruch auf Förderung kippen. Der Kompromiss: In den ersten neun Monaten, während der größte Teil der
Fördermittel fließt, bleibt es bei dem Rechtsanspruch, die sechsmonatige Verlängerung ist dagegen eine Ermessensentscheidung.
Zugleich werden der Gründung aber Eignungstests ("Profiling") vorgeschaltet, über die zusätzliche Ermessensspielräume entstehen.
Ausgaben für die Förderung:
Hier haben sich die Union sowie die Bundes Agentur für Arbeit durchgesetzt, die die Ausgaben für die Gründungsförderung um ein Drittel
von gut drei auf zwei Milliarden Euro pro Jahr senken wollten. Die Einsparung erfolgt vor allem durch den Ausschluß von
Arbeitslosen, deren Restanspruch auf Arbeitslosen-geld I zum Zeitpunkt der Gründung weniger als drei Monate beträgt, die
Anrechnung der Förderung auf den Arbeitslosengeld-I-Anspruch und Kürzungen der Förderung bei Gründern mit niedriger
Anspruchshöhe.
Ausgestaltung:
Gemessen an Dauer und Höhe orientiert sich die Förderung in die Selbständigkeit weitgehend am Überbrückungsgeld. Aus sechs sind neun Monate geworden,
aus einem prozentualen Zuschlag zum Arbeitslosengeld in Höhe von 69,5 Prozent eine pauschale Zuzahlung von 300 Euro. Von der
Ich AG bleibt dagegen nur die fixe Zahlung von 300 Euro in den Monaten zehn bis 15 der Existenz Förderung. Die bisherige Verdienstgrenze
der Ich-AG entfällt, ebenso voraussichtlich die Pflichtbeiträge in die Renten-versicherung. Nicht durchsetzen konnte sich
der Vorschlag einer kreditfinanzierten Aufbauförderung.
Bei einem Arbeitslosengeld-Anspruch von 500 Euro monatlich macht der "Ich AG Teil" der Förderung 20 Prozent der Förderung aus,
ab einem Arbeitslosengeld Anspruch von 1.500 Euro sind es sogar weniger als 10 Prozent. Die Ich AG bleibt also nur noch als
"Wurmfortsatz" des Überbrückungsgelds bestehen.
Fazit: CDU und vor allem Bundesagentur für Arbeit konnten sich mit ihren Vorstellungen weitgehend durchsetzen. Dafür konnte
die SPD den Rechtsanpruch auf die Förderung verteidigen, wenn auch mit erheblichen Zugeständnissen. Zusammenfassend kann man
bei der Gründungsförderung von einem "neuen, reformierten Überbrückungsgeld" sprechen. Von der Ich-AG bleibt dagegen nur sehr
wenig erhalten.
Die neue Gründungsförderung: Wer sind die Gewinner und Verlierer?
Viele Gründungswillige müssen vor dem 30.06.2006 handeln...
Die große Koalition hat sich am Dienstag auf die Eckdaten der neuen Gründungsförderung geeinigt, die Ich-AG und
Überbrückungsgeld nachfolgen soll. 15 Monate lang gibt es künftig Förderung: Die ersten neun Monate in Höhe des
Arbeitslosengeld-I-Anspruchs zuzüglich 300 Euro, anschließend nach Ermessen des Arbeitsvermittlers noch einmal
sechs Monate lang pauschal 300 Euro.
Wer sind die Gewinner und Verlierer der Neuregelung? Die auf Gründungsförderung spezialisierte Webseite
ueberbrueckungsgeld.de hat dies abhängig vom zugrundeliegenden Arbeitslosengeld-Anspruch analysiert.
Verlierer sind Gründer mit einem Arbeitslosengeldanspruch von unter 1.100 Euro. Sie haben bisher zu- meist mit Hilfe der
Ich-AG-Förderung gegründet. Zwar werden sie (ab einem Arbeitslosengeldanspruch von 300 Euro) künftig monatlich mehr Überbrückungsgeld
auf die Hand bekommen, allerdings nur über einen deutlich kürzeren Zeitraum (15 statt 36 Monate). Über den gesamten
Förderzeitraum gesehen bekommen Sie weniger, bei niedrigem Arbeitslosengeld-Anspruch sogar deutlich weniger Überbrückungsgeld
als bisher.
Gewinner sind Gründer mit einem Arbeitslosengeldanspruch von mehr als 1.100 Euro, die bisher zumeist mit Hilfe von
Überbrückungsgeld gegründet haben. Zwar bekommen sie auf den Monat gerechnet deutlich weniger als beim bisherigen
Überbrückungsgeld, durch den längeren Förderzeitraum (15 statt sechs Monate) erhalten Sie unter dem Strich aber etwas
mehr Geld als bisher!
Für beide Arten von Gründern gilt allerdings, dass die Förderung in vollem Umfang auf den bei Gründung bestehenden
zeitlichen Restanspruch auf Arbeitslosengeld I angerechnet wird. Wer mit seiner Gründung scheitert, wird künftig nicht
mehr oder nur noch sehr eingeschränkt durch den Arbeitslosengeld-I-Anspruch aufgefangen. Wer bei der Gründung weniger
als drei Monate Restanspruch hat, wird künftig überhaupt keine Staatliche Existenzgründer Zuschüsse mehr erhalten.
Wer sollte demnach jetzt noch schnell gründen?
1 Wer nach Inkrafttreten der Neuregelung (voraussichtlich im Verlauf des Juli oder August) weniger als drei Monate
Restanspruch auf Arbeitslosengeld I hat, sollte auf jeden Fall vorher gründen, da er nach der Neuregelung keine Förderung
mehr erhalten wird.
2 Wer weniger als 1.100 Euro Arbeitslosengeld-I-Anspruch hat, der wird bei der neuen Förderung in
Summe weniger Geld erhalten als bei der bisherigen Ich AG, zum Teil sehr viel weniger Geld. Für die Gründung einer
Ich AG bleibt nur noch Zeit bis zum 30.06.2006
3 Wer nach einer Eigenkündigung oder nach Abschluss eines Aufhebungsvertrags noch innerhalb der
Sperrzeit gründen möchte (unter Inkaufnahme einer zeitlichen Kürzung des Überbrückungsgelds), der muss dies noch vor der
Neuregelung tun.
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Alle, die für den Fall eines Scheiterns der Gründung ihren Restanspruch auf Arbeitslosengeld I bewahren wollen - ungkürzt
um die Förderdauer - müssen noch vor dem 30.06. beziehungsweise vor der Neuregelung gründen. Einer event. etwas höheren
Gesamtförderung bei Besserverdienenden wird nämlich häufig der Verlust des gesamten Restanspruchs auf Arbeitslosengeld I
gegenüberstehen.
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Existenzgründer - Was haben ihnen die Parteien zu bieten?
Erstmals Wahlprüfsteine der Existenzgründer - teilweise überraschende Antworten der Parteien...
Seit der letzten Bundestagswahl haben sich 832.000 Gründer mit Hilfe von Ich-AG, Überbrückungsgeld und Einstiegsgeld
selbständig gemacht – etwa genau so viele wie in den fünf vorausgegangenen Legislaturperioden zusammen (880.000). Bei der
Wahl am 18. September steht für diese große Wählergruppe einiges auf dem Spiel.
Deshalb stellte Dr. Andreas Lutz erstmals Wahlprüfsteine aus der Perspektive von Existenzgründern und Einzelunternehmern
zusammen. Er fragte die Parteien nach
Zukunft von Ich-AG und Überbrückungsgeld
Neuorganisation der Agentur für Arbeit und künftige Zuständigkeit für geförderte Existenzgründungen
Drei konkreten Beispielen für geplanten Bürokratieabbau aus Sicht von Einzelunternehmern
Bei den Antworten fällt besonders die völlig gegensätzliche Einschätzung der Ich-AG auf: SPD und Grüne berufen sich auf
neueste Studien, die die Effizienz dieses Instruments belegen, während CDU und FDP von einem völligen Scheitern dieser
Politik ausgehen. Auch die Linkspartei PDS will die Ich-AG umgehend abschaffen. Dies ist überraschend, da ein erheblicher
Anteil ihrer Wählerschaft aus Arbeitslosen bestehen dürfte, die vom Existenzgründungszuschuss erheblich profitieren.
Nicht zur Diskussion steht der "große Bruder" der Ich-AG: Das Überbrückungsgeld ist auch bei einem schwarz-gelben
Wahlsieg nicht gefährdet. Verlierer sind allerdings weibliche Gründer: Während fast die Hälfte der Ich-AGs von Frauen
gegründet wurden, liegt ihr Anteil an den Überbrückunsgeld-Gründungen bei weniger als 30 Prozent. Grund ist der
niedrigere Durchschnittsverdienst von Frauen.
Aufschlussreich sind auch die Antworten auf die anderen Fragen, weil hier deutlich wird, ob die Parteien die besonderen
Bedürfnisse und Probleme kleiner Existenzgründer und Einzelunternehmer verstehen oder ihre Politik vor allem an größeren
Unternehmen ausrichten.
Mehr als 50 Prozent aller Ich-AGs beenden die Förderung innerhalb der ersten drei Jahre
Beim Überbrückungsgeld sind es deutlich weniger - In 2005 mindestens 90.000 Gründer betroffen...
Die Gründerinitiative ueberbrueckungsgeld.de hat gemeinsam mit dem Institut für Wirtschaft und Verkehr der TU Dresden
ein Prognosemodell entwickelt, das eine sehr genaue Voraussage zulässt, wieviele Ich-AG-Gründer in den nächsten zwölf
Monaten die Förderung vorzeitig beenden werden.
Das Prognosemodell sagt einen Anstieg von 47.000 Abbrechern im Jahr 2004 auf 90.000 im Jahr 2005 voraus. Während die
Zahl der beendeten Ich-AGs also im neuen Jahr um mehr als 90 Prozent zunimmt, werden zugleich nach Einschätzung von
Dr. Andreas Lutz 20 Prozent weniger neue Ich-AGs gegründet werden. Die im Vorjahr erreichte Rekordzahl von
175.600 Ich-AG-Gründungen wird 2005/2006 nicht mehr erreicht werden.
Nach einem Jahr kommt die Stunde der Wahrheit
95 Prozent der Ich-AG-Gründer halten die ersten elf Monate nach der Gründung durch. Ernst wird es im zwölften und
dreizehnten Monat. In diesen beiden Monaten beenden 40 Prozent der dann noch bestehenden Ich-AGs die Förderung. Am
Ende des dreijährigen Förderprogramms bleiben deshalb maximal die Hälfte der Gründer übrig.
"Nach einem Jahr kommt für die Gründer die Stunde der Wahrheit" erklärt Dr. Andreas Lutz. "Die staat- liche Förderung sinkt von 600
Euro auf 360 Euro monatlich. Dem stehen monatliche Sozialversicherungs-ausgaben von mindestens 270 Euro gegenüber. Wer
dann noch keinen nennenswerten Gewinn erzielt, kann sich eine Fortsetzung der Ich AG nicht leisten."
"Tatsächlich sind die Annahmen unserer Prognose optimistisch" ergänzt Dr. Martin Treiber. Denn die Prognose berücksichtigt
noch nicht, dass die Zahl der Aussteiger am Ende des zweiten Jahres noch einmal in die Höhe schießen könnte. Dann, so
Treiber, "überleben vielleicht auch nur 35 oder 40 Prozent."
Politisch brisant: Der Vergleich mit dem Überbrückungsgeld
Die im Jahr 2003 eingeführte Ich-AG konkurriert mit dem schon seit 1986 existierenden Überbrückung-geld. Die CDU hat
bereits eine Zusammenlegung der Förder Instrumente - dann wahrscheinlich unter dem Namen Überbrückungsgeld - gefordert.
Tatsächlich haben Befragungen von Überbrückungsgeld-Gründern immer wieder ergeben, dass hier drei Jahre nach der Gründung
noch 70 bis 85 Prozent der befragten Gründer hauptberuflich selbstständig tätig sind. Allerdings weisen die Untersuchungen
zum Überbrückungsgeld eine Reihe methodischer Mängel auf, die die "Überlebenswahrscheinlichkeit" zu optimistisch erscheinen
lassen. Außerdem werden bei der Ich-AG auch solche Gründer als Abgänge gezählt, die aus Bequemlichkeit oder weil sie die
Einkommensgrenze von 25.000 Euro überschreiten keinen Verlängerungsantrag für das Folgejahr stellen.
"Bei einem fairen Vergleich zwischen Ich-AG und Überbrückungsgeld werden die Unterschiede nicht ganz so dramatisch
ausfallen, wie es zunächst den Anschein hat.Trotzdem lässt sich schon jetzt sagen, dass die Ich-AG-Förderung - so wie sie
bisher vergeben wurde - dem Überbrückungsgeld klar unterlegen ist." sagt Andreas Lutz von ueberbrueckungsgeld.de.
"Das könnte sich aber in Zukunft ändern."
Wie man die Erfolgschancen von Ich-AG-Gründern erhöhen kann
Die im Herbst letzten Jahres eingeführte Verpflichtung der Ich-AG-Gründer, ebenso wie bei der Beantragung von
Überbrückungsgeld einen Businessplan zu schreiben und durch eine fachkundige Stelle prüfen zu lassen, wird die Chancen
dieser Gründer verbessern. "Allerdings müssen an die Businesspläne von Ich-AG-Gründern ähnliche Anforderungen gestellt
werden wie beim Überbrückungsgeld" fordert Andreas Lutz, der bereits mehr als 4.000 Gründer bei der Erstellung ihres
Businessplans beraten hat. "Wenn sich manche Arbeitsagenturen mit zwei Seiten Konzept zufrieden geben, so tun sie den
Gründern damit keinen Gefallen. Denn ein Ich-AG-Gründer muss ganz genau so wie ein Überbrückungsgeld-Gründer die Frage
beantworten, wie er seine Kunden gewinnen wird."
Horrorzahl lässt sich nur durch mehr Unterstützung für bestehende Ich-AGs abwenden
Durch die Einführung der Businessplanpflicht wird sich die Zahl der Ich-AG-Gründer, die im Jahr 2005 abbrechen, jedoch nicht
verringern. "Die meisten, die dieses Jahr aufgeben, haben bereits in früheren Jahren gegründet und mussten damals keinen
Businessplan erstellen." erklärt dazu Dr. Martin Treiber. Wie kann Bundeswirtschaftsminister Clement die Horrorzahl von 90.000
vorzeitig beendeten Ich-AGs verhindern? Andreas Lutz ist überzeugt: "Dies ist nur möglich, wenn die bereits existierenden
Ich-AGs besser unterstützt werden."
Während sich die Zahl der geförderten Gründungen in den letzten drei Jahren vervierfacht hat, wurden zugleich die
Coaching- und Beratungsangebote für Gründer vielerorts stark eingeschränkt. Lutz: "Die bestehenden Ich-AGs dürfen jetzt
nicht alleine Ihrem Schicksal überlassen werden. Es geht nicht nur um den Verlust von Fördergeldern. Hinter jeder
Ich-AG steht ein Einzelschicksal. Oft wurden die letzten Ersparnisse in eine Gründung investiert und viel Engagement.
Noch kann verhindert werden, dass unsere Prognose eintritt."
Ueberbrueckungsgeld.de empfiehlt betroffenen Ich-AG-Gründern möglichst frühzeitig Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen.
"Wir helfen bei der Beratersuche und informieren darüber, ob und welche Förder-möglichkeit besteht."
Weitere Einschränkungen bei Ich AG und Überbrückungsgeld geplant
Großzügige Regelung für Gründer auf Abschußliste des Bundeswirtschaftsministers?
Zu erhöhter Vorsicht bei Eigenkündigung oder Abschluss eines Aufhebungsvertrages rät die Gründer-Initiative
ueberbrueckungsgeld.de. Denn viele Gründungswillige kündigen im Vertrauen auf eine interne Regelung der Bundes Agentur
für Arbeit (BA), die nun jedoch - nach Auskunft der Pressestelle der BA - von dem Bundesministerium für Wirtschaft
und Arbeit (BMWA) beanstandet wurde und abgeschafft werden soll.
Normalerweise führt eine Eigenkündigung oder die Zustimmung zu einem Aufhebungsvertrag zu einer - typischerweise
3-monatigen - Sperrzeit, während der der Arbeitslose kein Arbeitslosengeld erhält und selbst für seine Sozialversicherung
aufkommen muss. In dieser Zeit ist auch keine Förderung durch Ich AG oder Überbrückungsgeld möglich.
Ein interner Runderlass der Bundesagentur für Arbeit vom 22.03.2002 legte jedoch fest, dass die nahtlose Aufnahme einer
selbstständigen Tätigkeit einen wichtigen Kündigungsgrund darstellt. Wer am Tag nach dem Auslaufen des Arbeitsvertrags
ein Unternehmen eröffnete, konnte eine Sperrzeit vermeiden und erhielt nahtlos das 6-monatige Überbrückungsgeld.
(Bei der Ich-AG ist ein nahtloser Übergang und damit eine Vermeidung der Sperrzeit nicht möglich.) Dadurch erreichte
die Bundes Agentur für Arbeit, dass Gründungswillige ohne vorgeschaltete Arbeitslosigkeit in die Selbstständigkeit wechselten.
Noch gilt diese großzügige Regelung, da die Abstimung der Neuregelung zwischen BMWA und BA noch nicht abgeschlossen
ist. Da es sich jedoch um eine interne Anweisung handelt, kann es auch kurzfristig zu einer Änderung kommen.
Es ist nicht auszuschließen, dass es angesichts der geplanten Einschränkung kurzfristig zu einem Ansturm auf das
Überbrückungsgeld kommt. Im Dezember 2004 hatte die Abschaffung von Ich AG und Überbrückunsgeld für Arbeitslosengeld
II-Empfänger zu einem Anstieg der Ich AG Gründungen um 266 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat geführt.
Auch nach der geplanten Änderung werden Gründungswillige, die selbst gekündigt haben, aller Voraussicht nach
Existenzgründungszuschuss ("Ich-AG Förderung") bzw. Überbrückungsgeld erhalten, allerdings erst nach Ablauf der 3-monatigen
Sperrzeit. Schon jetzt nehmen viele Gründer freiwillig die Sperrzeit hin, um in dieser Zeit ihre Gründung vorzubereiten
und einen hieb- und stichfesten Business Plan zu erstellen.
Deutschland im "Gründerfieber"?
Zahl der geförderten Firmengründungen innerhalb von drei Jahren fast vervierfacht...
Die Ich-AG ist erfolgreicher als ihre Erfinder sich das wünschen. So hat sich die Zahl der Ich-AG-Gründungen in 2004
gegenüber dem Vorjahr um 81 Prozent auf 175.620 erhöht, die Ausgaben der Bundesagentur für den Existenzgründungszuschuss
liegen mehr als doppelt so hoch wie geplant.
Zusammen mit den 184.939 Gründern, die sich 2004 mit Hilfe von Überbrückungsgeld selbstständig gemacht haben, hat die
Bundes Agentur für Arbeit im vergangenen Jahr 360.559 Gründungen aus der Arbeitslosigkeit gefördert. Das sind 40 Prozent
mehr als 2003 und fast vier Mal so viele (+277 Prozent) als noch 2001, bevor die Diskussion um die Ich-AG begann.
Gaspedal statt Bremse
Zwar verpflichtete Bundeswirtschaftsminister Clement im September 2004 auch die Ich-AG-Gründer zum Schreiben eines
Business-Plans und seit November 2004 muss dieser Business-Plan zusätzlich von einer fachkundigen Stelle geprüft werden. Doch
der Gründungsboom konnte dadurch nicht gestoppt werden. Im Gegenteil. Denn zugleich wurde beschlossen, dass Arbeitslosengeld
II-Empfängern künftig der Zugang zu Ich-AG und Überbrückungsgeld verwehrt wird. Dies führte in den letzten Monaten zu
einer Welle von - häufig übereilten und damit weniger aussichtsreichen - Gründungen unter Langzeitarbeitslosen.
In einer Art Jahresschlußrallye wurden allein im Dezember 2004 25.619 Ich-AGs (+ 88 Prozent gegenüber den ersten elf Monaten)
und 19.630 Überbrückungsgeld-Anträge (+ 31 Prozent) bewilligt.
Letzte Chance für gründungswillige Arbeitslosengeld II-Empfänger
Allerdings gibt es eine letzte Chance für betroffene Gründungswillige: Bei einer Gründung innerhalb von vier Wochen nach
Auslaufen der Arbeitslosenhilfe als Anspruchsgrundlage (also bis 27.1.2005) besteht noch ein "enger zeitlicher Zusammenhang"
und eine Förderung mit Ich-AG oder Überbrückungsgeld ist noch möglich. Die gleiche Frist gilt auch für Arbeitslosengeld
I Empfänger, deren Anspruch gerade ausgelaufen ist.
Prognose 2005: Die Ich-AG-Welle überschreitet Ihren Höhepunkt
Aus den genannten Gründen wird die Zahl der Ich-AG-Gründungen ab Februar 2005 deutlich nachlassen. Den Arbeitslosengeld
II-Empfängern steht dann nur noch das sogenannte Einstiegsgeld offen, das sowohl von der Höhe als auch von den
Vergabebedingungen her sehr viel weniger attraktiv ist und zudem eher zur Schwarzarbeit anregen dürfte als diese zu
verhindern, da die Arbeitslosengeld II-Empfänger nur einen sehr kleinen Teil Ihres Zuverdienstes behalten dürfen.
Das Überbrückungsgeld wird durch die Einschränkungen bei der Ich-AG eher noch attraktiver. Die Zahl dieser Gründungen
wird daher auf hohem Niveau konsolidieren oder sogar noch leicht zunehmen.
Aktuell: Neuer Zuschlagssatz beim Überbrückungsgeld
Für alle Gründungen seit dem 1.1.2005 gilt bei der Berechnung des Überbrückungsgelds ein Zuschlagssatz von 70,8 Prozent
(Vorjahr: 71,5 Prozent). Bei einem zugrunde liegenden Arbeitslosengeldanspruch in Höhe von 1.000 Euro monatlich beträgt
das Überbrückungsgeld also 1708 Euro. Der Zuschlag ist für die soziale Absicherung (Altersvorsorge, Kranken- und
Pflegeversicherung) des Gründers gedacht, jedoch nicht zweckgebunden.
Ueberbrueckungsgeld.de ist die führende unabhängige Webseite zu den Themen Überbrückungsgeld, Ich-AG und
Business-Plan-Erstellung. Die Initiative finanziert sich durch das Anbieten von Workshops und Tools für Gründer.
Initiator Andreas Lutz ist zugleich Autor der Bücher "Ich-AG und Überbrückungsgeld" sowie "Businessplan für Ich-AG
und Überbrückungsgeld". Aus der 2003 gestarteten Webseite heraus hat sich eines der größten Foren und Netzwerke
für Gründer und Selbstständige entwickelt.
Staatliche Fördermittel, Kredit Zuschüsse & Beratung für die Selbständigkeit in der Agentur für Arbeit
Berlin, Hamburg, München Bayern, Köln Nordrhein-Westfalen, Frankfurt a.M. Hessen, Stuttgart Baden-Württemberg, Dortmund
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